Alarmierungsplattform für Beralarm


Resultat & Impact
Beralarm erhielt eine hochintegrierte Alarmserver-Plattform, die Telefonanlage, lokale Hardware, analoge Signale, Alarmgruppen, Quittierungen, Apps und Web-Konfiguration zu einem robusten Alarmsystem verbindet.
Herausforderung
Beralarm brauchte keine klassische Webapplikation, sondern eine technische Plattform, die tief in bestehende Alarm-, Telefonie- und Hardware-Infrastruktur integriert werden kann.
Die Herausforderung: analoge Welt mit Schaltern, Relais und Telefonanlage digital anschliessen, Alarme zuverlässig verarbeiten und daraus ein System bauen, das lokal läuft, konfigurierbar ist und mobile Apps auslösen kann.
Alarmierungsplattform für Beralarm
Resultat & Impact
Beralarm erhielt eine hochintegrierte Alarmserver-Plattform, die Telefonanlage, lokale Hardware, analoge Signale, Alarmgruppen, Quittierungen, Apps und Web-Konfiguration zu einem robusten Alarmsystem verbindet.
Herausforderung
Beralarm brauchte keine klassische Webapplikation, sondern eine technische Plattform, die tief in bestehende Alarm-, Telefonie- und Hardware-Infrastruktur integriert werden kann.
Die Herausforderung: analoge Welt mit Schaltern, Relais und Telefonanlage digital anschliessen, Alarme zuverlässig verarbeiten und daraus ein System bauen, das lokal läuft, konfigurierbar ist und mobile Apps auslösen kann.
Ausgangslage – Wo lag das Problem?
Beralarm bewegt sich in einer Welt, in der Software nicht einfach in der Cloud läuft und ein paar Benachrichtigungen verschickt. Hier treffen Telefonanlagen, DECT-Geräte, Relais, Schalter, industrielle Eingänge, lokale Server, Alarmgruppen und mobile Apps aufeinander.
Ein Alarm ist in diesem Kontext keine normale Push Notification. Ein Alarm muss ausgelöst, verteilt, quittiert, wiederholt, protokolliert und korrekt beendet werden. Und er muss genau dann funktionieren, wenn es darauf ankommt.
Der Alarmserver musste deshalb lokal in bestehende Infrastruktur integriert werden. Die Software wurde dockerisiert, verpackt und so betrieben, dass sie direkt auf beziehungsweise neben einer Telefonanlage laufen kann. Damit wurde aus einer klassischen Serverapplikation eine lokale Appliance: installierbar, wartbar, updatefähig und nahe genug an der Hardware, um zuverlässig mit der realen Umgebung zu kommunizieren.
Das Projekt war entsprechend roh technisch. Es ging um Signale, Zustände, Protokolle, Telefonie, MQTT, Hardware-Kommunikation, App-Auslösung, Quittierungen und Konfiguration. Genau die Art Projekt, bei der man nicht mit Standard-Webwissen durchkommt.
Umsetzung – Was haben wir gemacht?
smartfactory entwickelte gemeinsam mit Beralarm eine modulare Alarmserver-Plattform.
Im Zentrum steht der Alarmserver. Er verwaltet Alarme, Alarmgruppen, Empfänger, Trigger, Quittierungen, Wiederholungen, Status und Protokolle. Über ein Webinterface können Alarme konfiguriert, Gruppen gepflegt und Zustände kontrolliert werden. Die Logik dahinter entscheidet, wann ein Alarm aktiv ist, wen er erreichen muss, wie lange alarmiert wird und was bei einer Quittierung passiert.
Die Software wurde dockerisiert und als lokales System betreibbar gemacht. Das war entscheidend, weil der Alarmserver nicht einfach irgendwo in einer Cloud stehen kann. Er muss dort laufen, wo Telefonanlage, lokale Netzwerke und Hardware-Signale verfügbar sind. Dazu gehörten Installation, Updatefähigkeit, Konfiguration, lokale Netzwerkanbindung und Betrieb auf spezifischer Hardware.
Für die interne Kommunikation wurde eine MQTT-basierte Architektur aufgebaut. Trigger, Connectoren, Telefonanlagen, Hardware-Signale und Alarmziele kommunizieren nicht hart verdrahtet miteinander, sondern über klar definierte Nachrichten. Dadurch bleibt das System erweiterbar: neue Trigger, neue Geräte oder neue Alarmkanäle können ergänzt werden, ohne die gesamte Plattform neu zu bauen.
Ein grosser Teil der Arbeit lag in der Integration der analogen und telefoniebasierten Welt. Schalter, Relais und industrielle Eingänge mussten als digitale Alarmtrigger verarbeitet werden. Telefonanlagen und DECT-Geräte mussten Alarme empfangen, anzeigen und Quittierungen zurückmelden können. Das erforderte tiefes Verständnis für Protokolle, Gerätezustände, Fehlersituationen und reale Hardware-Eigenheiten.
Parallel dazu wurden Apps angebunden. Die Apps sind nicht der Kern dieses Cases, aber sie gehören zum Gesamtsystem: Der Alarmserver löst Alarme aus, mobile Geräte können benachrichtigt werden, und die serverseitige Logik bleibt der zentrale Punkt für Konfiguration, Status und Nachvollziehbarkeit.
Zusätzlich wurde eine Lizenzierungslogik aufgebaut. Damit kann Beralarm Installationen kontrolliert ausrollen, aktivieren und betreiben. Das ist wichtig, weil das Produkt nicht als einmalige Einzelinstallation gedacht ist, sondern als Plattform, die bei verschiedenen Kundenumgebungen eingesetzt werden kann.
Resultat – Was hat sich verändert?
Beralarm verfügt über ein technisches Produktfundament für professionelle Alarmierung.
Alarme können aus analogen Signalen, Telefonie-Events, Hardware-Inputs oder anderen Triggern entstehen. Der Alarmserver verarbeitet diese Signale, führt Zustände, steuert Alarmgruppen, löst Benachrichtigungen aus und nimmt Quittierungen entgegen.
Für Beralarm entsteht damit eine Plattform, die nicht auf einen einzigen Installationsfall begrenzt ist. Neue Connectoren, neue Hardwaretypen, neue Telefonie-Schnittstellen oder zusätzliche Alarmkanäle können auf derselben Architektur ergänzt werden.
Für Endkunden ist der Nutzen klar: bestehende Infrastruktur muss nicht komplett ersetzt werden. Telefonanlagen, DECT-Geräte, lokale Hardware und digitale Alarmierung können zusammenspielen. Das macht die Lösung besonders stark für Umgebungen, in denen bereits technische Infrastruktur vorhanden ist und zuverlässig eingebunden werden muss.
Für Beralarm selbst entsteht mehr Kontrolle über Produkt, Betrieb und Weiterentwicklung. Der Alarmserver ist verpackt, lokal betreibbar, updatefähig, lizenzierbar und technisch erweiterbar.
Highlight des Projektes
Das Highlight ist die technische Tiefe der Integration.
Beralarm ist kein klassisches Softwareprojekt mit Datenbank, Admin und ein paar Screens. Hier musste smartfactory Software in eine reale technische Umgebung bringen: Telefonanlage, lokale Appliance, Docker-Deployment, MQTT-Client, DECT-Geräte, Apps, analoge Signale, Schalter, Relais, Alarmgruppen, Quittierungen und eigene Protokoll-Logik.
Der Alarmserver wurde so verpackt, dass er lokal auf spezifischer Infrastruktur laufen kann. Gleichzeitig musste er genug Web- und Backend-Komfort bieten, damit Alarme, Gruppen, Empfänger und Zustände konfigurierbar bleiben. Genau diese Verbindung ist anspruchsvoll: unten rohe Technik, oben bedienbare Plattform.




