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Smartfactory

Mobile Job-App für Stellensuche und Recruiting

Resultat & Impact

smartfactory entwickelte für Jobić eine schlanke Mobile-App mit Backend, über die Stellensuchende Jobangebote schnell durchsehen und Unternehmen ihre Inserate zentral verwalten können.

Herausforderung

Jobić wollte den Bewerbungsprozess bewusst vereinfachen: Jobs mobil anzeigen, schnell erfassbar machen und unkompliziertes Interesse ermöglichen. Dafür brauchte es keine grosse HR-Plattform, sondern einen fokussierten MVP mit Job-Feed, Bewerbungslogik und einfachem Admin-Bereich.

Mobile Job-App für Stellensuche und Recruiting

Resultat & Impact

smartfactory entwickelte für Jobić eine schlanke Mobile-App mit Backend, über die Stellensuchende Jobangebote schnell durchsehen und Unternehmen ihre Inserate zentral verwalten können.

Herausforderung

Jobić wollte den Bewerbungsprozess bewusst vereinfachen: Jobs mobil anzeigen, schnell erfassbar machen und unkompliziertes Interesse ermöglichen. Dafür brauchte es keine grosse HR-Plattform, sondern einen fokussierten MVP mit Job-Feed, Bewerbungslogik und einfachem Admin-Bereich.

Kategorie
Mobile App
Branche
Dienstleistungen
Auftraggeber
Jobić
Unternehmenstyp
Startup
Leistungen
User Experience Design (UX), User Interface Design (UI), Softwareentwicklung, Detailkonzeption
Technologie
Django

Ausgangslage – Wo lag das Problem?

Jobić entstand als einfache Mobile-App für Stellenangebote. Die Idee war klar: Nutzerinnen und Nutzer öffnen die App, sehen passende Jobs und können sich schnell durch die Angebote bewegen.

Zum Start wurden die zentralen Datenmodelle definiert: Branche, Unternehmen und Job. Die App sollte Stellenangebote nacheinander anzeigen und den Wechsel zum nächsten Job möglichst einfach machen. Statt lange Suchmasken und schwere Bewerbungsstrecken zu bauen, stand ein mobiler, direkter Job-Feed im Vordergrund.

Die erste Version setzte bewusst auf eine sehr direkte Bewerbung. Beim Klick auf «Bewerben» sollte automatisch eine E-Mail an das Unternehmen ausgelöst werden, mit der bewerbenden Person in Kopie. Gleichzeitig sollte im Admin-Bereich sichtbar sein, wer sich wann auf welchen Job beworben hat. Jobs sollten nicht gelöscht, sondern archiviert werden können.

Damit war Jobić ein klassischer MVP: klare Idee, kleiner Scope, schnelle Umsetzung und Fokus auf den Kernprozess. smartfactory musste nicht ein grosses Recruiting-System bauen, sondern eine erste produktive Version, mit der die Idee im Markt getestet werden konnte.

Später zeigte die Testphase, dass sich die Produktstrategie weiterentwickelte. Die 1-Klick-Bewerbung war zwar ursprünglich ein zentraler Vorteil, Rückmeldungen aus der Praxis zeigten aber, dass Unternehmen teilweise mehr eigenständiges Engagement der Bewerbenden sehen wollten. Deshalb wurde geprüft, ob der Registrierungsprozess übersprungen und statt einer direkten Bewerbung stärker auf externe Stellenlinks gesetzt werden soll.

Umsetzung – Was haben wir gemacht?

smartfactory entwickelte für Jobić eine mobile App mit Backend und Administrationsbereich.

Im Zentrum stand der Job-Feed. Nutzerinnen und Nutzer können Stellenangebote mobil ansehen und durch die Jobs navigieren. Die App ist darauf ausgelegt, dass Jobangebote schnell konsumiert werden: nicht als schweres Portal mit langen Formularen, sondern als einfache, direkte App-Erfahrung.

Im Backend wurden die Kernmodelle für Branchen, Unternehmen und Jobs aufgebaut. Unternehmen und Stellen können über den Django Admin verwaltet werden. So musste Jobić keine eigene Backoffice-Oberfläche finanzieren, sondern konnte mit einer effizienten und robusten Admin-Lösung starten.

Für die ursprüngliche Bewerbung wurde eine E-Mail-Logik umgesetzt. Beim Bewerben wird eine Nachricht an die hinterlegte Unternehmensadresse ausgelöst, die bewerbende Person wird in Kopie gesetzt. Gleichzeitig werden Bewerbungen im Backend nachvollziehbar gemacht: Im Job-Modell ist sichtbar, wer sich wann beworben hat; im Bewerber-Modell ist sichtbar, auf welche Jobs sich eine Person beworben hat.

Zusätzlich wurde das Datenmodell so vorbereitet, dass Lebenslauf und Zeugnisse später ergänzt werden können. Auch das Stelleninserat wurde weitergedacht: Logo, Beschreibungstext, spätere Detailinformationen, «Über uns»-Inhalte und Kontaktdaten wurden in der Konzeption berücksichtigt. Damit war die App nicht nur ein Jobtitel-Feed, sondern konnte Unternehmen und Stellen mit genügend Kontext darstellen.

smartfactory übernahm ausserdem Setup, Testing und App-Store-Vorbereitung. Die App wurde mit Flutter umgesetzt, das Backend mit Django betrieben, Sentry für Fehlertracking angebunden und Test- sowie Produktivumgebung auf Exoscale vorbereitet.

Resultat – Was hat sich verändert?

Mit Jobić entstand ein schlanker MVP für eine mobile Stellenplattform.

Für Jobić bedeutete das: Die Idee konnte schnell in eine testbare App überführt werden. Unternehmen, Branchen und Stellen konnten zentral verwaltet werden, während Stellensuchende über eine einfache mobile Oberfläche auf Jobangebote zugreifen konnten.

Der Nutzen lag vor allem in der Geschwindigkeit und Einfachheit. Statt zuerst ein grosses Portal mit vielen Rollen, Filtern, Bewerbungsprozessen und Sonderfällen zu bauen, wurde der Kernprozess umgesetzt: Jobs erfassen, Jobs anzeigen, Interesse auslösen und Bewerbungen nachvollziehbar dokumentieren.

Wichtig war auch der Lerneffekt aus der Testphase. Die App ermöglichte echtes Feedback aus dem Markt. Auf dieser Basis konnte Jobić prüfen, ob der ursprüngliche 1-Klick-Bewerbungsprozess wirklich der richtige Weg ist oder ob ein einfacheres Jobverzeichnis mit Weiterleitung auf externe Stellenanzeigen besser zum Markt passt.

Das Projekt zeigt damit gut, wie ein MVP funktionieren sollte: nicht alles für immer festlegen, sondern schnell genug bauen, um echte Erkenntnisse zu bekommen.

Highlight des Projektes

Das Highlight des Projektes ist die konsequente MVP-Umsetzung.

smartfactory baute keine überdimensionierte Recruiting-Plattform, sondern eine fokussierte Job-App mit genau den Bausteinen, die für den ersten Markttest nötig waren: Mobile App, Job-Feed, Bewerbungslogik, Django Admin, E-Mail-Versand und App-Store-Setup.

So konnte Jobić die Produktidee schnell testen, Nutzerfeedback sammeln und die strategische Ausrichtung danach weiterentwickeln.

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