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Smartfactory

Kundenportal für USM

Resultat & Impact

Mit «myUSM» erhalten USM-Kunden erstmals einen zentralen Zugang zu ihren Konfigurationen, Bestellungen, Adressen und Serviceinformationen – unabhängig davon, über welchen Kanal die Daten ursprünglich entstanden sind.

Herausforderung

Bei USM existierten bereits verschiedene digitale Systeme für Konfigurationen, E-Commerce, Kundenverwaltung und Bestellprozesse. Für Endkunden fehlte jedoch eine gemeinsame Oberfläche, welche diese Informationen verständlich zusammenfügte.

Kundenportal für USM

Resultat & Impact

Mit «myUSM» erhalten USM-Kunden erstmals einen zentralen Zugang zu ihren Konfigurationen, Bestellungen, Adressen und Serviceinformationen – unabhängig davon, über welchen Kanal die Daten ursprünglich entstanden sind.

Herausforderung

Bei USM existierten bereits verschiedene digitale Systeme für Konfigurationen, E-Commerce, Kundenverwaltung und Bestellprozesse. Für Endkunden fehlte jedoch eine gemeinsame Oberfläche, welche diese Informationen verständlich zusammenfügte.

Kategorie
Webapplikation
Branche
Handel
Auftraggeber
USM U. Schärer Söhne AG
Unternehmenstyp
Grossunternehmen
Leistungen
Softwareentwicklung, Analyse, Systemintegration, Detailkonzeption, User Experience Design (UX), User Interface Design (UI)
Technologie
Python, Django, PostgreSQL, REST API, Docker

Ausgangslage — Wo lag das Problem?

Mit myUSM sollte ein zentrales Kundenportal entstehen, das verschiedene digitale Services und bestehende Prozesse in einer einzigen Benutzeroberfläche zusammenführt. Kunden sollten dort Bestellungen einsehen, Konfigurationen verwalten, Adressen bearbeiten sowie bestehende Projekte erneut öffnen oder direkt weiter konfigurieren können.

Die Herausforderung lag dabei nicht im Frontend, sondern in der bestehenden Systemlandschaft. Die benötigten Informationen waren über verschiedene Systeme verteilt. Authentifizierung, CRM-Daten, Produktkonfigurationen, Shop-Prozesse und Benutzereinstellungen wurden jeweils in unterschiedlichen Microservices verwaltet.

Gleichzeitig war von Anfang an klar, dass myUSM nicht als weiteres zentrales Datensystem aufgebaut werden sollte. Die Plattform sollte vielmehr als gemeinsame Einstiegsschicht funktionieren, welche Informationen aus bestehenden Systemen zusammenführt und für Kunden konsistent verfügbar macht.

Besonders anspruchsvoll war die Anbindung historisch gewachsener CRM-Daten. Bestellungen wurden über die Jahre in unterschiedlichen Strukturen gespeichert und lagen teilweise nicht als sauber modellierte Produktdaten vor. Je nach Bestellkanal, Zeitraum oder Prozessschritt unterschieden sich die verfügbaren Informationen und Datenlogiken erheblich.

Dadurch entstand eine Plattform, die unterschiedlichste Datenquellen und Datenqualitäten vereinheitlichen musste. Die technische Komplexität blieb dabei vollständig im Hintergrund, während Kunden eine konsistente und nahtlose Benutzererfahrung erhalten sollten.

/im

Umsetzung – Was haben wir gemacht?

Wir entwickelten keine weitere isolierte Anwendung, sondern eine zentrale Plattform, welche bestehende Systeme und Datenquellen unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche zusammenführt. Unser Ziel war es, die Komplexität der bestehenden Systemlandschaft für Endkunden unsichtbar zu machen und gleichzeitig eine durchgängige Customer Journey über alle relevanten Touchpoints hinweg zu ermöglichen.

Dafür verknüpften wir Kundenkonten, Bestellungen, Konfigurationen, Shop-Prozesse sowie Länder- und Spracheinstellungen zu einem konsistenten Gesamterlebnis. Nutzer bewegen sich dadurch nahtlos zwischen Kundenportal, Produktkonfigurator und Online-Shop, ohne die Grenzen der dahinterliegenden Systeme wahrzunehmen.

Ein besonderer Fokus lag auf der internationalen Benutzerverwaltung. Je nach Land, Sprache und Markt müssen Kunden automatisch den richtigen Shop-Instanzen und Konfiguratoren zugeordnet werden. Dafür entwickelten wir eine Synchronisationslogik zwischen Portal und CRM, welche fehlende Informationen bereits beim Login erkennt, ergänzt und den Benutzer automatisch in die korrekte Systemumgebung führt.

Zusätzlich schufen wir eine direkte Verbindung zwischen gespeicherten Produktkonfigurationen und dem Kaufprozess. Kunden können bestehende Konfigurationen jederzeit wieder öffnen, anpassen und ohne Medienbruch direkt in den Bestellprozess übernehmen. Dadurch entsteht ein nahtloser Übergang zwischen Planung, Konfiguration und Kauf.

Auch die Verwaltung von Kundendaten setzten wir systemübergreifend um. Adressänderungen können direkt aus relevanten Prozessen übernommen und mit den zentralen Kundendaten synchronisiert werden. Mehrfache Datenerfassung und inkonsistente Informationen werden dadurch vermieden.

Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Integration historischer Bestellungen. Da ältere Daten je nach Ursprung und Zeitraum unterschiedlich strukturiert gespeichert wurden, entwickelten wir eine robuste Darstellungslogik, die sich bewusst auf systemübergreifend zuverlässig verfügbare Informationen konzentriert. So entstand trotz heterogener Datenquellen eine konsistente und stabile Benutzeroberfläche, welche für Endkunden einfach verständlich bleibt und gleichzeitig die technische Realität im Hintergrund berücksichtigt.

Resultat – Was hat sich verändert?

Mit myUSM verfügt USM heute über einen zentralen digitalen Zugangspunkt für Endkunden über mehrere Systeme hinweg.

Kunden können ihre Konfigurationen, Bestellungen und Profildaten selbständig verwalten und nahtlos zwischen Portal, Konfigurator und Shop wechseln.

Die Plattform reduziert dabei die Komplexität der bestehenden Systemlandschaft massiv aus Sicht der Nutzer.

Gleichzeitig konnte USM bestehende Systeme weiterverwenden, ohne neue redundante Prozesse oder zusätzliche Datenhaltung aufzubauen.

Die modulare Architektur ermöglicht zudem eine schrittweise Erweiterung weiterer digitaler Services innerhalb derselben Plattform.

Highlight des Projektes

Die eigentliche Herausforderung lag nicht im Frontend selbst, sondern in der Verbindung mehrerer unabhängiger Systeme mit unterschiedlichen Datenstrukturen, Verantwortlichkeiten und historisch gewachsenen Prozessen.

Wir entwickelten dafür eine schlanke Frontend-Architektur, welche bestehende CRM-, Shop- und Konfigurator-Systeme zu einer einzigen Benutzererfahrung zusammenführt. Entstanden ist keine weitere isolierte Anwendung, sondern ein zentraler Zugangspunkt über die gesamte digitale USM-Systemlandschaft hinweg.

Zusätzlich waren Bestellungen, Konfigurationen und Kundendaten über verschiedene Plattformen verteilt und je nach Ursprung unterschiedlich strukturiert. Die Herausforderung bestand deshalb nicht darin, ein weiteres Verwaltungssystem aufzubauen, sondern eine zentrale Benutzeroberfläche zu entwickeln, welche bestehende Systeme intelligent miteinander verbindet und die dahinterliegende Komplexität für Endkunden vollständig ausblendet.

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