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Smartfactory

Industrie-App für Sensor-Konfiguration

Resultat & Impact

PocketCodr macht industrielle Sensor-Konfiguration mobil nutzbar: Hardware verbinden, Sensordaten lesen, Parameter schreiben, Konfigurationen speichern und technische Abläufe direkt vor Ort steuern.

Herausforderung

Contrinex wollte ein mobiles Werkzeug bauen, das direkt mit industrieller Hardware kommuniziert und komplexe Sensorlogik für Anwender bedienbar macht.

Das Projekt lag weit ausserhalb klassischer App- oder Webentwicklung: Bluetooth-Kommunikation, proprietäre Datenstrukturen, Sensorprotokolle, Binärdaten, Offline-Verhalten, Benutzerverwaltung und Backend-Synchronisation mussten zuverlässig zusammenspielen.

Die Herausforderung war nicht eine schöne Oberfläche. Die Herausforderung war, ein hardwarenahes System so zu bauen, dass es im industriellen Alltag stabil funktioniert.

Industrie-App für Sensor-Konfiguration

Resultat & Impact

PocketCodr macht industrielle Sensor-Konfiguration mobil nutzbar: Hardware verbinden, Sensordaten lesen, Parameter schreiben, Konfigurationen speichern und technische Abläufe direkt vor Ort steuern.

Herausforderung

Contrinex wollte ein mobiles Werkzeug bauen, das direkt mit industrieller Hardware kommuniziert und komplexe Sensorlogik für Anwender bedienbar macht.

Das Projekt lag weit ausserhalb klassischer App- oder Webentwicklung: Bluetooth-Kommunikation, proprietäre Datenstrukturen, Sensorprotokolle, Binärdaten, Offline-Verhalten, Benutzerverwaltung und Backend-Synchronisation mussten zuverlässig zusammenspielen.

Die Herausforderung war nicht eine schöne Oberfläche. Die Herausforderung war, ein hardwarenahes System so zu bauen, dass es im industriellen Alltag stabil funktioniert.

Kategorie
Mobile App
Branche
Industrie & Produktion
Auftraggeber
Contrinex S.A.
Unternehmenstyp
-
Leistungen
User Experience Design (UX), User Interface Design (UI), Softwareentwicklung, Detailkonzeption
Technologie
Python, PostgreSQL, REST API, Docker, Android (Kotlin), iOS (Swift)

Ausgangslage – Wo lag das Problem?

PocketCodr ist ein mobiles Tool zur Konfiguration industrieller Sensoren. Die App verbindet sich per Bluetooth mit einem Hardwaregerät, das wiederum mit dem Sensor kommuniziert. Über diese Kette können Sensordaten gelesen, Parameter verändert und Konfigurationen gespeichert werden.

Das klingt nach einer App. Ist es aber nicht.

Der Kern des Projekts liegt tief in der technischen Kommunikation zwischen Mobile App, Bluetooth-Hardware und Sensor. Die App muss nicht nur Daten anzeigen, sondern verstehen, welche Werte gelesen werden, welche Parameter geschrieben werden dürfen, wie Sensorzustände wechseln und wie technische Fehler sauber behandelt werden.

Dazu kommt: Industrielle Hardware verhält sich nicht wie ein Webformular. Verbindungen brechen ab. Sensoren werden gewechselt. Werte kommen als rohe Datenpakete zurück. Einzelne Bits und Bytes entscheiden darüber, ob ein Parameter korrekt interpretiert wird oder nicht. Genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.

smartfactory übernahm in diesem Projekt nicht nur die App-Entwicklung, sondern die konzeptionelle und technische Übersetzung zwischen Hardware, Protokoll, Backend und Benutzerführung.

Umsetzung – Was haben wir gemacht?

smartfactory entwickelte gemeinsam mit Contrinex eine mobile Plattform mit nativen Apps, eigenen SDKs und einem zentralen Backend.

Im Zentrum stand die hardwarenahe Kommunikation. Dafür wurde eine technische Schicht aufgebaut, welche die Verbindung zur Hardware kapselt und für die App nutzbar macht. Diese Schicht übernimmt Scan, Verbindung, Reconnect-Handling, Gerätestatus, Sensordaten, Schreibbefehle, Events und Fehlerzustände.

Die App arbeitet dadurch nicht direkt mit rohen Datenpaketen, sondern mit sauber modellierten Geräte- und Sensorobjekten. Die technische Komplexität bleibt kontrollierbar, ohne sie zu verstecken.

Konkret wurden unter anderem umgesetzt:

  • Bluetooth-Kommunikation zwischen App und Hardwaregerät
  • Lesen und Schreiben von Sensorparametern
  • Verarbeitung von rohen Datenstrukturen aus der Sensor-Kommunikation
  • Interpretation von Zuständen, Fehlern und Events
  • Reconnect-Logik bei Verbindungsabbrüchen oder Sensorwechsel
  • native SDKs für iOS und Android
  • Backend für Benutzer, Konfigurationen und Synchronisation
  • Offline-Fähigkeit für lokal gespeicherte Konfigurationen
  • Sharing-Mechanik für gespeicherte Sensor-Konfigurationen
  • Subscription- und Berechtigungslogik für spätere Produktmodelle

Ein zentrales Element waren sogenannte Snapshots. Nutzer können eine Sensor-Konfiguration speichern, lokal verwenden und später mit dem Backend synchronisieren. Damit wird aus einer einmaligen Einstellung ein wiederverwendbarer technischer Zustand.

Auch das Teilen dieser Konfigurationen wurde als Plattformfunktion umgesetzt. Eine gespeicherte Konfiguration kann über einen Link geteilt, von anderen Nutzern übernommen und über die App verwendet werden. Das ist besonders relevant, wenn industrielle Einstellungen nicht jedes Mal neu manuell aufgebaut werden sollen.

Parallel dazu entstand ein Backend, das Benutzer, Konfigurationen, Berechtigungen und spätere Subscription-Modelle verwaltet. Die Architektur wurde so aufgebaut, dass zusätzliche Sensoren, Produktfunktionen, Enterprise-Modelle und regionale Deployments später ergänzt werden können.

Resultat – Was hat sich verändert?

Contrinex erhielt eine technische Produktplattform für die mobile Arbeit mit industrieller Sensorik.

Anwender können Sensoren direkt vor Ort konfigurieren, Werte auslesen, Einstellungen speichern und wiederverwenden. Das reduziert Abhängigkeiten von stationären Tools und macht Sensor-Konfigurationen schneller, nachvollziehbarer und skalierbarer.

Für Contrinex entstand keine Wegwerf-App, sondern eine technische Basis für ein Produkt: native Apps, SDKs, Backend, Synchronisation, Sharing, Subscription-Logik und Betrieb greifen ineinander.

Der eigentliche Nutzen liegt in der Kontrolle über die gesamte technische Kette. Die Plattform ist nicht von einer einzelnen Oberfläche abhängig, sondern bildet die Verbindung zwischen Hardware, App, Backend und Geschäftsmodell sauber ab.

Highlight des Projektes

Das Highlight war die hardwarenahe technische Umsetzung.

PocketCodr ist genau die Art Projekt, bei der smartfactory stark ist: technisch anspruchsvoll, konzeptionell knifflig und weit weg von Standard-Websites.

Hier geht es nicht um ein paar Screens und ein Kontaktformular. Hier geht es um Bluetooth, Sensorzustände, Datenpakete, Gerätekommunikation, Fehlerhandling, Offline-Logik, Synchronisation und eine Architektur, die industrielle Hardware zuverlässig bedienbar macht.

smartfactory baute dafür eine Plattform, die App-Entwicklung, Backend-Engineering und hardwarenahe Software verbindet. Genau dort trennt sich klassische Webagentur-Arbeit von echter Softwareentwicklung.

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