Scrollytelling für das BWL


Resultat & Impact
smartfactory entwickelte für das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung eine interaktive Scrollytelling-Seite, die das Thema Notvorrat trotz schlankem Budget visuell ansprechend und verständlich erlebbar macht.
Herausforderung
Notvorrat ist ein wichtiges Thema, wirkt aber schnell trocken, belehrend oder unnötig dramatisch. Das BWL brauchte deshalb keine grosse Kampagnenplattform, sondern ein leichtes digitales Storyformat, das mit begrenztem Budget Aufmerksamkeit schafft und elegant zum Notvorratsrechner führt.
Scrollytelling für das BWL
Resultat & Impact
smartfactory entwickelte für das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung eine interaktive Scrollytelling-Seite, die das Thema Notvorrat trotz schlankem Budget visuell ansprechend und verständlich erlebbar macht.
Herausforderung
Notvorrat ist ein wichtiges Thema, wirkt aber schnell trocken, belehrend oder unnötig dramatisch. Das BWL brauchte deshalb keine grosse Kampagnenplattform, sondern ein leichtes digitales Storyformat, das mit begrenztem Budget Aufmerksamkeit schafft und elegant zum Notvorratsrechner führt.
Ausgangslage – Wo lag das Problem?
Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung wollte das Thema Notvorrat niederschwellig und zeitgemäss vermitteln. Es sollte nicht um Angst, Katastrophenszenarien oder schwere Behördenkommunikation gehen, sondern um eine alltagsnahe Geschichte, die zeigt, warum ein Notvorrat sinnvoll sein kann.
Gleichzeitig war der Rahmen bewusst schlank. Statt einer grossen Kampagnenplattform mit aufwendigem CMS, komplexer Redaktion und umfangreicher Animationsproduktion sollte eine fokussierte Scrollytelling-Seite entstehen: klein im Setup, aber stark in der Wirkung.
Dafür entstand ein Scrollytelling-Format mit zwei Figuren: Robin Ratlos und Dani Durchdacht. Beide starten in der gleichen Ausgangssituation. Dann fällt der Strom aus. Während Robin unvorbereitet ist und sich Schritt für Schritt schwerer tut, kann Dani auf einen vorhandenen Notvorrat zurückgreifen.
Die Geschichte zeigt die beiden Situationen parallel nebeneinander. Dadurch wird der Unterschied sofort sichtbar: Licht, Essen, Information, Vorräte, Orientierung. Nicht als trockene Liste, sondern als kleine digitale Story, die sich beim Scrollen entfaltet.
Bewusst wurde kein extremes Katastrophenszenario inszeniert. Die Story bleibt nah am Alltag und zeigt, dass Vorbereitung bereits bei scheinbar einfachen Situationen einen Unterschied macht. Am Ende führt die Journey direkt weiter zum Notvorratsrechner.


Umsetzung – Was haben wir gemacht?
smartfactory setzte die Scrollytelling-Seite als eigenständige, animierte Web Experience um.
Die Grundlage bildete eine Customer Journey mit elf Szenen. Jede Szene zeigt einen nächsten Schritt in der Geschichte: normale Ausgangslage, Stromausfall, Suche nach Licht, Kochen ohne Strom, Informationssuche, Blick in den Keller und schliesslich die Überleitung zum Rechner.
Die Umsetzung lebt von der Parallelität der beiden Figuren. Robin und Dani werden in vergleichbaren Situationen gezeigt, aber mit unterschiedlichen Voraussetzungen. So entsteht ohne lange Erklärung ein klarer Effekt: Wer vorbereitet ist, kommt besser durch den Alltag, wenn etwas ausfällt.
Für die Animationen setzte smartfactory scrollbasierte Effekte um. Texte, Figuren, Lichter und Szenenelemente reagieren auf die Scrollbewegung. Umgesetzt wurden unter anderem Szenenwechsel, ein- und ausfliegende Texte, Lichtstimmungen, visuelle Zustandswechsel und kleine animierte Details wie Kerzen- oder Taschenlampeneffekte.
Technisch wurde die Seite bewusst schlank gehalten. Im Zentrum stand nicht ein grosses CMS oder komplexes Backend, sondern eine performante Frontend-Umsetzung mit präzisem Timing, sauberer Darstellung und stabiler Scroll-Logik.
Genau dadurch blieb das Projekt effizient: klare Story, reduzierte Architektur, gezielte Animationen und keine unnötige technische Schicht. smartfactory konzentrierte sich auf die Elemente, die für die Wirkung entscheidend waren – Dramaturgie, Illustrationen, Scroll-Verhalten und saubere mobile Darstellung.
Besonders wichtig war die Abstimmung zwischen Inhalt, Illustration und Interaktion. Scrollytelling funktioniert nur, wenn Text, Bild und Animation nicht gegeneinander arbeiten. smartfactory übersetzte deshalb die inhaltliche Dramaturgie in eine technische Scroll-Erfahrung, bei der jede Szene einen klaren Zweck erfüllt.

Resultat – Was hat sich verändert?
Mit der Scrollytelling-Seite wurde ein trockenes Informationsanliegen in ein verständliches digitales Erlebnis übersetzt.
Nutzerinnen und Nutzer müssen nicht zuerst Broschüren lesen oder Listen interpretieren. Sie sehen direkt, was Vorbereitung im Alltag bedeutet. Die Geschichte erzeugt Aufmerksamkeit, ohne zu dramatisieren, und führt organisch zum nächsten Schritt: dem eigenen Notvorrat.
Für das BWL entstand damit ein Kommunikationsformat, das deutlich näher an heutigen digitalen Nutzergewohnheiten liegt als eine klassische Textseite — ohne dafür eine grosse, teure Plattform bauen zu müssen.
Besonders stark ist die Verbindung zum Rechner. Die Story schafft Motivation, der Rechner liefert danach die konkrete Handlungshilfe. Zusammen entsteht ein sauberer Ablauf: verstehen, warum es relevant ist — danach berechnen, was man braucht.
Der Case zeigt auch, dass ein kleines Budget nicht automatisch zu einem langweiligen Ergebnis führen muss. Mit klarer Priorisierung, schlanker Umsetzung und gutem Interaction Design kann auch ein reduzierter Scope sichtbar Wirkung erzeugen.
Highlight des Projektes
Das Highlight des Projektes ist die starke Wirkung trotz schlankem Setup.
smartfactory hat das Thema Notvorrat nicht als Warnseite umgesetzt, sondern als kurze digitale Geschichte mit klarer Dramaturgie, visueller Vergleichbarkeit und scrollbasierten Animationen.
So entstand mit überschaubarem Budget ein ansehnliches, verständliches und eigenständiges Storyformat, das aus einem abstrakten Vorsorgethema ein konkretes Alltagsszenario macht.




