Warum wir bei smartfactory auf PostgreSQL setzen
Die Datenbank ist selten sichtbar. Aber meistens entscheidend.
Bei Softwareprojekten wird viel über Frontends, Apps und Benutzeroberflächen gesprochen.
Die eigentliche Arbeit passiert jedoch oft im Hintergrund.
Dort, wo Daten gespeichert, verarbeitet und verknüpft werden.
Genau dort kommt die Datenbank ins Spiel.
Und genau deshalb setzen wir seit vielen Jahren auf PostgreSQL.
Was ist PostgreSQL?
PostgreSQL ist eines der leistungsfähigsten Open-Source-Datenbanksysteme weltweit.
Die Datenbank wird seit Jahrzehnten aktiv weiterentwickelt und kommt heute bei Start-ups, KMU, Konzernen, Behörden und internationalen Plattformen zum Einsatz.
Kurz gesagt:
Wenn eine Anwendung ernsthaft mit Daten arbeitet, ist PostgreSQL meistens eine sehr gute Idee.
Warum wir PostgreSQL mögen
Viele Datenbanken funktionieren hervorragend.
Solange die Anforderungen überschaubar bleiben.
Spannend wird es dann, wenn Systeme wachsen.
Mehr Benutzer.
Mehr Daten.
Mehr Prozesse.
Mehr Integrationen.
Genau hier zeigt PostgreSQL seine Stärken.
Die Datenbank kombiniert:
- hohe Stabilität
- starke Performance
- grosse Flexibilität
- hervorragende Skalierbarkeit
- langfristige Zukunftssicherheit
Eine Kombination, die wir bei Business-Software sehr schätzen.
Perfekt für individuelle Software
Unsere Projekte bestehen selten aus einfachen Websites.
Wir entwickeln:
- Web-Applikationen
- Kundenportale
- E-Commerce-Plattformen
- Mitgliederportale
- IoT-Lösungen
- Business Software
- Datenintensive Anwendungen
Solche Systeme erzeugen oft komplexe Datenstrukturen.
PostgreSQL wurde genau für solche Anforderungen gebaut.
Stabilität, auf die man sich verlassen kann
Eine Datenbank ist kein Bereich, in dem man gerne experimentiert.
Datenverlust gehört zu den Dingen, die Kunden erstaunlich selten lustig finden.
PostgreSQL geniesst seit Jahren einen ausgezeichneten Ruf für:
- Zuverlässigkeit
- Datenintegrität
- Stabilität
- Transaktionssicherheit
Genau deshalb wird PostgreSQL weltweit für geschäftskritische Anwendungen eingesetzt.
Leistungsfähig auch bei grossen Datenmengen
Viele Systeme starten klein.
Und wachsen dann schneller als ursprünglich geplant.
Ein Luxusproblem.
Aber trotzdem ein Problem.
PostgreSQL kann problemlos mit grossen Datenmengen umgehen und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung von Performance und Skalierbarkeit.
Dazu gehören unter anderem:
- intelligente Indizes
- Partitionierung
- Replikation
- Caching-Strategien
- horizontale und vertikale Skalierung
Damit bleibt die Datenbank auch dann leistungsfähig, wenn die Anwendung wächst.
PostgreSQL und Django: Ein perfektes Team
Da wir einen grossen Teil unserer Web-Applikationen mit Django entwickeln, spielt PostgreSQL in vielen Projekten eine zentrale Rolle.
Django und PostgreSQL ergänzen sich hervorragend.
Die Kombination bietet:
- hohe Entwicklungsgeschwindigkeit
- saubere Datenmodelle
- starke Performance
- langfristige Wartbarkeit
Deshalb ist PostgreSQL bei unseren Django-Projekten praktisch der Standard.
Mehr als nur Tabellen
Viele denken bei Datenbanken an einfache Tabellen.
PostgreSQL kann deutlich mehr.
Die Datenbank unterstützt unter anderem:
- JSON-Datenstrukturen
- Volltextsuche
- Geodaten
- Zeitreihendaten
- komplexe Abfragen
- individuelle Datentypen
Dadurch lassen sich viele Anforderungen direkt in der Datenbank lösen, ohne zusätzliche Systeme einzuführen.
Und weniger Systeme bedeuten meistens weniger Komplexität.
Open Source ohne Vendor Lock-in
Ein weiterer Vorteil von PostgreSQL:
Die Datenbank ist vollständig Open Source.
Es gibt keine Lizenzkosten.
Keine künstlichen Einschränkungen.
Keine Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller.
Für Unternehmen bedeutet das:
- Investitionssicherheit
- volle Kontrolle
- langfristige Planbarkeit
Eigenschaften, die wir grundsätzlich sehr sympathisch finden.
PostgreSQL in der Cloud und On-Premises
PostgreSQL lässt sich praktisch überall betreiben:
- auf eigenen Servern
- in Docker-Umgebungen
- in Kubernetes-Clustern
- bei AWS
- bei Azure
- bei Google Cloud
- auf Schweizer Hosting-Plattformen
Dadurch bleibt die Infrastruktur flexibel und kann an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden.
Nicht umgekehrt.
Warum PostgreSQL langfristig überzeugt
Technologien kommen und gehen.
PostgreSQL gehört zu den wenigen Datenbanksystemen, die seit Jahrzehnten kontinuierlich an Bedeutung gewinnen.
Die Gründe dafür sind einfach:
- hohe Qualität
- aktive Community
- starke Weiterentwicklung
- grosse Verbreitung
- hohe Zuverlässigkeit
Für langfristige Softwareprojekte ist das genau die Art von Fundament, die wir suchen.
Unser Fazit
PostgreSQL gehört für uns zu den besten Datenbanksystemen für moderne Web-Applikationen, Plattformen und Business-Software.
Die Datenbank kombiniert Stabilität, Performance und Flexibilität auf einem Niveau, das nur wenige Systeme erreichen.
Deshalb setzen wir PostgreSQL seit Jahren in einem grossen Teil unserer Projekte ein.
Nicht weil Datenbanken spannend wären.
Sondern weil gute Datenbanken dafür sorgen, dass andere Dinge spannend sein können.
Nice to know
Der Name PostgreSQL stammt aus einer langen Ahnenreihe akademischer Datenbankprojekte.
In den 1980er-Jahren entwickelte die University of California in Berkeley zunächst eine Datenbank namens Ingres (Interactive Graphics and Retrieval System).
Später entstand daraus ein Nachfolgeprojekt namens Postgres – kurz für:
POST-Ingres
Also schlicht: die Datenbank nach Ingres.
In den 1990er-Jahren erhielt Postgres dann Unterstützung für SQL und wurde offiziell zu:
Postgres + SQL = PostgreSQL
Der vollständige Name blieb.
Ausgesprochen wird er bis heute aber meistens einfach als:
Postgres
Wahrscheinlich, weil niemand Lust hat, in jeder technischen Diskussion elf Silben auszusprechen.
Selbst die offizielle PostgreSQL-Community verwendet im Alltag fast immer nur «Postgres».
Und ganz ehrlich:
Wenn jemand bei einem Bier freiwillig «Postgre-Es-Kju-El» sagt, weiss man sofort, wer heute die Datenbankmigration vorbereitet hat. 😏


